Rückfahrkamera für Wohnmobile, Anhänger und Transporter

Rückfahrkamera ideal für den Einsatz an Wohnmobilen, LKW, Pferdehänger und auf Schiffen!


Die Rückfahrkamera gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit als Einparkhilfe oder beim Rangieren Ihres Fahrzeugs, ob Wohnwagen, Wohnmobil oder Hänger. Auch bei sehr großen Fahrzeugen wie Transporter, LKW oder Sattelzügen hilft die Rückfahrkamera und vermeidet kostspielige Schäden.
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Was ist eine Rückfahrkamera?

Das Rangieren von großen Fahrzeugen wie Wohnmobil, Transporter, LKW oder Pferdetrailer ist immer mit dem Problem verbunden, dass die rückwärtige Sicht durch das Fahrzeug begrenzt ist. Eine 2. Person ist oft erforderlich, gerade wenn es um enge Parkbuchten oder kleine Parkflächen geht. Neben Rückfahrkameras als Einparkhilfe hat der Fahrer von Transportern auch die Situation an der Laderampe oder Hecktür im Blick.

Hier hilft, wie bei allen anderen Manövern, natürlich die Übung und das regelmäßige Bewegen der Fahrzeuge. Einfacher, übersichtlicher und sicherer ist es aber mit einer Rückfahrkamera.

Diese ist eigentlich eine Überwachungskamera in kleiner Bauform, mit Infrarot LED - Nachtsicht der Videoüberwachung, zudem robust ausgeführt und spritzwassergeschützt. Sie wird entweder bei Auslieferung des Neufahrzeuges mitgeliefert oder kann später nachgerüstet werden.


Welche Unterschiede gibt es bei Rückfahrkamerasystemen?

Hier gibt es kabelgebundene und kabellose Modelle: Kabelgebunden heißt, dass die Rückfahrkamera über ein Datenkabel mit dem Monitor im Fahrerhaus verbunden ist. Bei den kabellosen Rückfahrkamerasystemen spart man sich die Datenkabelverlegung, da die Videosignale per Funk übertragen werden. Es ist aber die Versorgungsspannung der Rückfahrkamera bereitzustellen, die in der Regel am Heck des Fahrzeugs, Dauerplus Fahrzeugbeleuchtung, abgenommen wird. Selbst größere Strecken lassen sich mit Rückfahrkameras mit Kabel überbrücken.

Wir empfehlen die kabelgebundenen Systeme, wenn die Entfernung zwischen Auto und Hänger zu groß ist (> 15 Meter) oder Klimageräte bei Transportern das Funksignal stören könnte.

Beim Einsatz auf Schiffen sollte die kabelgebundene Lösung eingesetzt werden, wenn der Abstand zwischen Monitor und Rückfahrkamera > 20 Meter beträgt.

Alle anderen Anwendungen lassen sich mit kabellosen Rückfahrkameras, also Kamerasystemen mit Funk realisieren.

Wenn die Livevideos der Kamera auch über Mobilfunknetze erreichbar sein sollen (Überwachung von Waren- oder Geldtransportern), so bietet sich die LTE Kamera in kleiner Bauform mit kompakten Abmessungen an. Diese Art der Rückfahrkameras wird mit einer SIM Karte betrieben, die die Videodaten über den Mobilfunk per LTE schickt und von überall abgerufen werden kann. So haben Leitstellen von Geld- oder Werttransportern ständige Verbindung zu dem Fahrzeug.

Auch Zulieferer mit teurer Ladung überwachen so ihre Fahrzeuge und können bei Problemen direkt reagieren. So lassen sich Rückwärtskameras neben der Einparkhilfe auch als Überwachungskamera einsetzen. Ein interessantes Merkmal der LTE Rückwärtskamera ist die Möglichkeit, mit dem Smartphone oder Tablet die Live Videos zu sehen. Hierzu wird ein kostenloses APP "Camhi" verwendet, was im Play Store und Apple Store heruntergeladen werden kann. In unserem Online Shop für Überwachungskameras finden Sie ausführliche Dokumentationen und Anleitungen in deutscher Sprache.

Dass Rückfahrkameras für den Außeneinsatz auch für Außenanwendungen geeignet sein müssen, versteht sich von selbst. Trotzdem sollten Sie dies prüfen bevor Sie sich für eine Kamera mit Monitor entscheiden. Geeignete Rückfahrkameras haben die Schutzklasse IP65/IP66/IP67, also mindestens spritzwassergeschützt.

Der Monitor wird zur Darstellung der Kamerabilder verwendet, je nach Typ Monitor bis zu 4 Eingänge. Verschiedene Modelle verfügen auch über Hilfslinien, die es dem Fahrer vereinfachen, rückwärts einzuparken. Die Bild Darstellung auf dem Monitor kann bei Einsatz von sehr weitwinkligen Objektiven zu Verzerrungen führen, die die Sicht des rückwärtigen Raums hinter dem Fahrzeug verfälscht. Zu diesem Zweck gibt es die Hilfslinien, die aber auch am Monitor abgeschaltet werden können, falls es stört.

Die Modelle der Monitore unterscheiden sich zum großen Teil nur in der Größe des Displays. Gängige Größen sind 4,3", also 11cm, und 7", also 18cm. Bedenken Sie bitte, dass bei größeren Monitoren auch schnell mal die Sicht für den Fahrer verdeckt wird. 

Ein weiterer Unterschied der verschiedenen Modelle ist der Blickwinkel der Rückwärtskameras. Los geht`s bei 60° Blickwinkel, weitwinklige Modelle bringen es auf bis zu 180°. Allerdings gilt es zu bedenken, dass die Objekte bei einem 180° Objektiv sehr klein werden, und dass Verzerrungen im Bild möglich sind. Speziell Billiganlagen mit wenig vergütetem Objektiv haben nur schlechte Auflösungen im Randbereich.

100° - 150° haben sich im Vergleich der Modelle mit verschiedenen Blickwinkeln gut bewährt.

Damit der Fahrer auch nachts eine gute Sicht nach hinten hat, sind die Rückfahrkameras mit Infrarot LED ausgestattet. Das Auto hat zwar Rückfahrscheinwerfer, die aber den Bereich unmittelbar hinter dem Fahrzeug nicht gut ausleuchten.

Bevor Sie also eine Rückfahrkamera für Ihr Auto nachrüsten und ein System kaufen, stellen sie zuvor den notwendigen Blickwinkel und die Monitorgröße fest. Die Entscheidung für das richtige Modell fällt erheblich leichter.


Kann ich das Rückfahrkamerasystem auch aus verschiedenen Monitoren und Kameras zusammenstellen?

Es empfiehlt sich, ein Set zu verwenden, da Kamera und Rückfahr Monitor aufeinander abgestimmt ist. Die meisten kabelgebundenen Systeme sind kompatibel, da mit einem standardisiertem Videosignal (FBAS) gearbeitet wird. Trotzdem wäre es sicherer, auf ein System zurückzugreifen.

Bei Rückfahrkameras mit Funk ist das Set auf jeden Fall Einzelkomponenten vorzuziehen.


Was ist bei der Montage der Rückfahranlage zu beachten?

Egal, ob es sich um eine Funk-Rückfahrkamera oder kabelgebundene Kameras handelt - beide benötigen eine Spannungsversorgung.

Bei der Funk-Rückfahrkamera sucht man eine Spannungsquelle unmittelbar in der Nähe. Hier bietet sich der Stoßfänger und ein Dauerplus an. Bei der kabelgebundenen Anlage gibt es Systemkabel, die vom Monitor aus zur Fahrzeugrückseite oder zum Hänger verlegt werden, und die auch die Spannungsversorgung für die Rückfahrkamera bereitstellen.

Für den Monitor im Fahrerhaus findet sich die Spannungsversorgung einfacher: An der Sicherungsverteilung oder direkt am Zigarettenanzünder. 

Es sind für die Montage keine Fachkenntnisse erforderlich, ein bisschen Kenntnis der Autoelektrik hilft aber schon. Eine Rückfahrkamera nachrüsten ist mit wenig Aufwand verbunden.


Welche Fahrzeuge kommen für Rückfahrkameras in Frage?

Die Meisten unserer Kunden sind Wohnmobilbesitzer und Pferdebesitzer mit Pferdetrailer, es sind aber auch jede Art von Transportern und Auslieferfahrzeuge zu nennen, die oft in Großstädten unterwegs sind, wo wenig Platz zum Rangieren besteht.

Die LKW Rückfahrkamera  ist bei dieser Fahrzeuglänge immer ratsam.

Wir sehen zunehmend Verwendungen auf Booten und Fähren, die schon aufgrund ihrer Größe sehr unübersichtlich sind und die beim An- und Ablegen in der Regel eine zusätzliche Person zur Einweisung erfordern. Hier werden oft mehr als 1 Rückfahrkamera eingesetzt.


Sollten Sie Fragen zum Betrieb oder zur Installation von Rückfahrkameras und Monitore haben, senden Sie uns einfach eine Anfrage über unser Kontaktformular, oder rufen Sie uns von Montag bis Freitag von 10:00 - 16:00 an unter der 02433 / 964 25 80. Wir freuen uns auf ihren Anruf!