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Lexikon der Videotechnik

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P2P oder Plug & Play

P2P Technologie - der einfache Weg, Kameras zuhause zu installieren und von überall darauf zuzugreifen! Sie finden in unserem Shop viele Kameras, die mit der sogenannten P2P Technologie ausgestattet sind, aber was ist P2P? Es ist ein Dilemma: Die richtige Kamera für die Überwachung zuhause, ob Hauseingang, Garten, Ferienhaus oder der Haustiere ist gefunden. Fehlt nur noch die Einbindung in das Netzwerk und die Möglichkeit, das Live-Video auf das Smartphone zu bekommen. Hier kommt für viele die erste große Hürde. Hat man endlich jemanden gefunden, der sich damit auskennt, werden Begriffe genannt, die man noch nie gehört hat, geschweige denn umsetzen kann. Zuerst geht es an das Problem der dynamischen Adressenvergabe. Hierzu müssen die Anwender einen DDNS Service finden. Dann gibt es noch das NAT Problem. Die meisten privaten Netzwerke nutzen Router für NAT, sodaß das App auf dem Smartphone die IP Kamera nicht direkt ansprechen kann. Desweiteren müssen die Ports am Router freigeschaltet werden, damit es eine Verbindung gibt. Das wiederum setzt eine statische Adresse in der Kamera voraus. Spätestens jetzt wird es für die Meisten zu kompliziert und man verwirft den Gedanken des Fernzugriffs. Ohne IT Kenntnisse ist diese Art der Kameraeinrichtung nur unter viel Geld- und Zeitaufwand möglich. Nutzer von Glasfaseranschlüssen, die mit IPv6 (DSLite Tunnel) arbeiten, oder Smartphone Besitzer, deren Provider leider keine öffentlichen WAN Adressen zur Verfügung stellen, kennen dieses Problem sehr gut. Dies hat sich glücklicherweise mit der P2P Technologie erledigt. Seit etwa 2 Jahren wird diese Art der Verbindung angeboten, und seit einem Jahr ist es eine zuverlässige Technik, die von immer mehr Herstellern eingesetzt wird. Vorzugsweise findet man P2P bei Kameras für den Privatgebrauch, da hier der Wunsch nach einer unkomplizierten Einrichtung im Vordergrund steht. Die Technologie schafft auch die Möglichkeit, daß mehr als ein Smartphone zur gleichen Zeit auf dieselbe Kamera zugreifen kann. Die Inbetriebnahme der P2P Kamera ist in wenigen Augenblicken durchgeführt. In der Regel wartet man auf die Bestätigung der e-mail, die für die Einrichtung bei den meisten Anbietern notwendig ist, einige Minuten. Bei unseren Tests mit verschiedenen Anbietern hat es auch schonmal 45 Minuten gedauert. Fast alle P2P Kameras werden über WLAN in Ihr Heimnetzwerk eingebunden. Das bedeutet noch weniger Kabel und schnellere Einbindung. Sollten Sie dennoch kabelgebundene Kameras verwenden wollen, die nicht P2P fähig sind, so finden Sie bei uns Aufnahmerekorder mit der P2P Fähigkeit, an den Sie Ihre kabelgebundenen Kameras anschließen. Somit können Sie von außerhalb über den Rekorder auf Ihre Kameras zugreifen. In unserer Kategorie Plug & Play Kameras finden Sie Lösungen für verschiedene Anwendungsbereiche: Die Überwachung von Haus und Hof, Grundstücke, Ferienhäuser, die Beobachtung Ihres Babys oder der Haustiere während Ihrer Abwesenheit. Wenn Sie also aus der Ferne sehen möchten, ob zuhause oder bei der Oma alles in Ordnung ist, benötigen Sie keine speziellen Kenntnisse mehr, sondern schließen die Kamera einfach nur an Ihr Heimnetzwerk. Alles Andere zeigt Ihnen das APP...

POE

POE ist die Abkürzung für Power over Ethernet und beschreibt die Spannungsversorgung des angeschlossenen Gerätes über das vorhandene Netzwerkkabel. Durch die Verwenung von POE spart man die externe Spannungsversorgung und dementsprechend die Kabelverlegung. Das Gerät ist dann mit nur einem Kabel an einem Switch angeschlossen, um sowohl die Daten zu übertragen als auch das Gerät mit Spannung zu versorgen. Voraussetzung hierfür ist, a. daß das angeschlossene Gerät POE tauglich ist b. daß ein sogenannter POE-Switch  verwendet wird. POE Switche sind heutzutage ein Standardprodukt und unterscheiden sich kaum im Preis. Bitte darauf achten, daß der Switch tatsächlich ein POE-Switch...

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WDR

WDR (Wide Dynamic Range) In einer Szene mit extrem hellen und dunklen Bereichen oder mit Gegenlicht, z. B. wenn eine Person vor einem hellen Fenster steht, erzeugt eine herkömmliche Kamera Bilder, auf denen Objekte in den dunklen Bereichen nahezu unsichtbar sind. WDR löst dieses Problem mithilfe verschiedener Methoden, so dass die Objekte sowohl in den hellen als auch in den dunklen Bereichen gut zu erkennen sind. WDR (Wide Dynamic Range) gleicht starke Kontrast- und Helligkeitsunterschiede aus. Das Prinzip: Jedes Bild wird mehrmals mit unterschiedlichen Belichtungszeiten aufgenommen, sodass immer ein anderer Bereich im Bild optimal belichtet ist. Beispielsweise wird ein dunkler Hintergrund bei langer Belichtung optimal ausgeleuchtet – der helle Vordergrund hingegen ist nur bei kurzer Belichtung zu erkennen. Die Kamera wählt automatisch die besten Bildausschnitte aus und setzt daraus das Gesamtbild digital zusammen. Kameras mit der WDR Technologie finden oft Anwendung in Eingangsbereichen, wo die Kamera die Personen beobachtet, die das Gebäude betreten. Kameras ohne WDR zeigen diese Personen viel zu dunkel, da die Kamera siche auf den hellen Bereich im Hintergrund einstellt. Kameras mit WDR-Funktion können mit dieser Lichtsituation besser umgehen: Die hellen Flächen werden abgedunkelt, die dunklen Stellen in der Helligkeit angehoben. So werden Personen besser...